Spritzbetonsicherung

Bodenvernagelung mit Spritzbetonsicherung

Steile Böschungen von Geländeeinschnitten und Baugruben müssen abgefangen werden, als Bodenvernagelung mit Spritzbetonsicherung. Nach abschnittweisem Erdaushub werden die Bodennägel gebohrt, eingebaut und mit Zementsuspension verpresst, dann die Bewehrungs­matten befestigt und die Spritzbetonmischung mittels Druckluft aufgetragen; mit Kugel­bund­mutter und Kalottenplatte wird die erhärtete Spritzbetonschale gegen die Bodennägel verspannt.

In Fels kann kostengünstig unverrohrt gebohrt werden, für Einbau von Gewi-Stahl. In Hang­schutt oder anderem nicht standfesten Boden ermöglichen Selbstbohranker Ischebeck Titan vorteilhafte Ausführung. Materialstärke und Einbaulänge entsprechend der Angaben einer für das jeweilige Projekt erstellten Verbaustatik. Die Bodenvernagelung kann ausgeführt werden für einen temporären Baubehelf (Baugrube) oder als permanente Bodenvernage­lung, mit erhöhten Anforderungen an den Korrosionsschutz.

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Vorbereitung

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Spritzbeton

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Spritzbeton

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Qualitätskontrolle

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Qualitätskontrolle

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Hangsicherung

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Fertige Spritzbetonsicherung

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Ausbreitversuch

Den Rahmenbedingungen der Baumaßnahme entsprechend, kommen Spritzbeton-Trocken­mischungen (aus Standsilo) oder -Nassmischung (von regionalem Transportbetonwerk, mittels Fahrmischer) zum Einsatz.

Mit fortschreitende Ausführung der Böschungssicherung wird ein Anteil der Bodennägel mittels Zugprüfung dahingehend getestet, ob der Boden auch tatsächlich die vorausgesetzte Haltefähigkeit besitzt; anderenfalls müssten die verbleibenden Bodennägel mit größerer Länge ausgeführt werden.

Referenzen

Spritzbetonsicherung

  • Porsche Weissach ca. 1000 m² Spritzbeton
  • Falkenhahn Köln ca. 400 m² Spritzbeton
  • Hotel Hohenhaslach